Über mich

Hallo, mein Name ist Manuel und ich bin Landschaftsfotograf.

Ich habe diesen Beruf nicht immer als meinen bezeichnet, wenn mich jemand nach meiner Arbeit gefragt hat. Ich habe lange Zeit in der Interior Design Branche als Verkäufer gearbeitet, und zum Höhepunkt meines "Angestelltenlebens" konnte ich beim Aufbau eines Start-ups im Bereich Interior Design und Möbel helfen.

Obwohl mir die Arbeit sehr gefiel, hatte ich seit einigen Jahren einen immer stärker werdenden Drang zur Selbständigkeit, um meine Ideen und Visionen zu verwirklichen. Die Freiheit, meine Arbeitszeit nach meinen Vorstellungen und Wünschen zu gestalten, war natürlich auch ein sehr großer Faktor.

Durch meine langjährige Tätigkeit im Bereich des Interior Designs, ebenfalls ein sehr visueller Beruf, waren mir schöne Fotos nicht unbekannt, und ich hatte immer ein Interesse an dieser Art von Kunst. Und so kam es, dass ich einfach aus heiterem Himmel eine Kamera kaufte und anfing zu fotografieren. Ich merkte schnell, dass das Fotografieren von Möbeln und anderen Dingen, bei denen man in einem Atelier steht, nicht wirklich mein Ding war.

Es zog mich in die Natur. Nach all den Jahren in Verkaufsläden wollte ich einfach nach draußen gehen und nicht in "geschlossenen" Räumen sitzen und arbeiten. Und so kam es, dass ich im Frühling 2017 an einem Wochenende zum Seealpsee im Appenzeller Alpsteingebirge wanderte. Ich schnallte mir ein Ein-Mann-Zelt und einen Schlafsack an meinen Kamerarucksack und begab mich an den wunderschönen Bergsee inmitten einer der eindrücklichsten Bergkulissen mit Blick auf den Säntis. Nach einer Nacht ohne Schlaf und dem eindrücklichen Erlebnis eines Sonnenaufgangs in den Bergen war es um mich geschehen. Ich traf die Entscheidung, mich beruflich der Landschaftsfotografie zu widmen, und von da an habe ich an diesem Ziel festgehalten und darauf hingearbeitet.

Im Jahr 2018 habe ich mir zum Ziel gesetzt, genau herauszufinden, welche Emotionen ich dem Betrachter meiner Fotos vermitteln möchte.

Eine Bildsprache, die den Betrachter zu der folgenden Frage animieren soll:

Ist das echt oder wird das mit Photoshop gemacht?

Ein Spaziergang auf einem schmalen Grat zwischen minimalistischer Einfachheit, Realität und Hyperrealität.

Natürlich werden meine Fotos bearbeitet. Denn die Kamera selbst kann niemals die Emotionen wiedergeben, die ich vor Ort erlebe. Die Lichter, die Farben. Alles, was ich dem Betrachter meiner Fotos vermitteln möchte, sollte in einem Bild sichtbar sein. Dafür arbeite ich mit verschiedenen Aufnahmetechniken wie Mehrfachbelichtungen, Focusstacking, Timeblending, verschiedenen Belichtungszeiten und ja, manchmal auch mit einfachen Einzelaufnahmen.

All diese Emotionen und Zeitmomente führe ich dann in einem Foto zusammen, um Bilder der Landschaften, wie ich sie während meines meist mehrstündigen Aufenthaltes vor Ort im Feld in Erinnerung habe, zu zeigen.

Wenn Ihnen meine Arbeit gefällt und Sie meine Techniken und meinen Arbeitsablauf kennen lernen möchten, dann sind Sie herzlich eingeladen, mich im Rahmen eines persönlichen Coachings oder in einem meiner Workshops zu begleiten.

Weitere Informationen zu den Workshops und persönlichen Coachings finden Sie hier: Foto-Workshops, Touren und persönliche Coachings